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in der turnusmäßigen Sitzung des Arbeitskreises Waldhof wurde der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung: Bieber Waldhof- West -Städtebaulicher Wettbewerb im Programm “Nachhaltiges Wohnumfeld“ hier: Projektbeschluss; intensiv diskutiert. Die anwesenden Mitglieder des Arbeitskreises Waldhof äußerten ihr Befremden darüber, dass die Bürger über die Entwicklung nicht informiert wurden und in keiner Weise eine frühzeitige Beteiligung von Bürgern erfolgte. Der AK sprach und spricht sich im Grundsatz positiv für eine bauliche Erweiterung von Waldhof aus. Die Planvorstellungen der Stadt Offenbach sind in Vorbereitung einer Informationsveranstaltung des AK Waldhof am 28.02.2018 dem AK Mitglied, Herrn Peter Janat, mitgeteilt worden. In der Presse OP 07.03.2018 wurden diese Eckdaten auch veröffentlicht. Geplant waren für damals Waldhof II: „22 Einzel-, 22 Doppel- und 71 Reihenhäuser sowie 255 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern- das entspricht 370 Wohneinheiten mit etwa 900 neuen Bewohnern.“ Ein weiteres, ein verändertes Bild von den Planungsabsichten der Stadt und deren Auswirkungen gab es für die Bürger zu keiner Zeit. Eine mögliche Einflussnahme für die Bürger war somit auch nicht möglich.

Jetzt haben die Bürger aus der Presse erfahren, das Plangebiet umfasst den Geltungsbereich, wie sie auch seiner Zeit im Masterplan dargestellt, nicht mehr 370 Wohneinheiten, sondern 600 Wohneinheiten. Das bedeutet eine Steigerung um über 60 %. Zielgröße für die Wohneinheiten (WE) sind nach der Beschlussvorlage 60WE je Hektar, also 600WE. Dieser „Regionalplanerische Dichtewert sollte bei der Ermittlung des Bedarfs an Wohnsiedlungsfläche zu Grunde gelegt werden“. Soweit so gut, aber dies war nie eine Zielgröße in der Planungshoheit der Stadt Offenbach, weder in Bürgel noch in Bieber Nord (43WE/ha). Die Vorgabe ist wohl eher dem Ideenwettbewerb und den verbundenen Fördermitteln von 100T€ geschuldet. Obwohl schon Planungsdetails erarbeitet wurden, siehe Eckdaten, investiert die Stadt nochmals 105T€ für einen Ideenwettbewerb. Hoffentlich ist den angefragten Jurymitgliedern bewusst, das Ergebnis ihrer Bewertung wird sicherlich von den Bürgern immer mit den ursprünglichen Eckdaten und der aktuellen Baulandentwicklung in Offenbach verglichen.

Dem Hinweis, dass der Ideenwettbewerb „eine Grundlagenarbeit im Rahmen der Neuaufstellung des REGFNP ist, widerspricht der Arbeitskreis. Eine derartige Planungstiefe wie mit dem Ideenwettbewerb erreicht wird, ist für die Flächenausweisung im RegFNP nicht erforderlich. Die Festlegung des Geltungsbereiches der geplanten Wohnbebauung ist entscheidend und diese Darstellung ist im aktuellen RegFNP bereits recht konkret ersichtlich. Die Mitglieder des Arbeitskreises hoffen, dass ihnen die bisherigen städtischen Planungen und Eckdaten zu Bieber Waldhof West erläutert werden. Diesbezüglich ist dem AK die stadtplanerische Begründung für die erstmalige Festsetzung der hohen Dichtewerte für ein Neubaugebiet in Offenbach wichtig. Laut Beschlussvorlage soll das Planungsziel der Entwicklung sein: „bei hoher Verdichtung zugleich hohe Anforderungen an eine ökologische und soziale Nachhaltigkeit…“ Das sich der Arbeitskreis mit seiner Erfahrung in Wohngebiet Waldhof mit vorhandener hoher Verdichtung, hier sehr kritisch mit dem aktuellen Planungsziel auseinandersetzt, muss als selbstverständlich gelten. Planungsfehler der Vergangenheit sollten sich nicht wiederholen.

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